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Im Brennpunkt
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V Sonderschulung
Die Arbeitsgruppe, die sich auf Grund der geplanten Revision der V Sonderschulung mit den Veränderungen im Vorkindergartenbereich auseinandersetzt, hat ihre Arbeit im August 2011 aufgenommen. Da ein Briefwechsel des Vorstandes VAL mit Herrn Regierungsrat Alex Hürzeler keine Veränderung der Sachlage herbeiführte, galt es die Öffentlichkeit zu informieren. Bis jetzt wurde eine Pressemitteilung verfasst, welche in diversen aargauischen Medien erschien und ein Artikel im Schulblatt veröffentlicht. Wir nahmen Kontakt auf mit dem Verband der Aargauischen Kinderärztinnen und –ärzte, dem Vorstand des Verbandes der Aargauischen Schulleiterinnen und Schulleiter, dem alv sowie der Kommission Bildung, Kultur und Sport des Grossen Rates. Der Vorstand VAL gelangte mit der Bitte um Fakten und Statistiken ans BKS, um die geplanten Massnahmen nachvollziehen zu können. Eine Antwort ist noch ausstehend. Zeitgleich hat der DLV die Zusammenstellung aktualisiert, in welcher die Organisation des Frühbereichs in allen deutschsprachigen Kantonen ersichtlich wird.
Parallel zur Bekämpfung der Massnahmen bringen wir uns in die laufende Konzeptgestaltung ein. Aktuell ist noch offen, ob die Umsetzung der Massnahme im Vorkindergartenbereich noch gestoppt werden kann. Der VAL wurde angefragt, bei der Ausarbeitung des fachlichen Konzeptes für die geplanten Ambulatorien mitzuwirken. Die beiden Logopädinnen Daniela Habegger und Lucia Unternährer vertreten nun unsere fachlichen Anliegen zum Wohl der kleinen Kinder. Wir danken den beiden an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement. Die AG V Sonderschulung hat Punkte zusammengetragen, die bei der Umsetzung der Massnahme auch aus der Schnittstellensicht wichtig sind (Bedingungen für Eltern/Kind, Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcenausschöpfung, Qualitätskontrolle im Vergleich zur bisherigen logopädischen Versorgung, Übergabe an die Gemeindelogopädin bei Kindergarteneintritt).
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Logopädie bei 16-20-jährigen Jugendlichen
Eine durch den VAL im November durchgeführte Erhebung über logopädische Behandlungen von 16-20-jährigen Jugendlichen in den Aargauer Akutspitälern und bei Freipraktizierenden ergab folgende Rückmeldungen:
Seit Einführung des Neuen Finanzausgleiches NFA im Jahr 2007 erhielten 13-14 Jugendliche bei Vorliegen einer Redeflussstörung, Lese-Rechtschreib-Störung, schwerer Spracherwerbsstörung oder Sprechstörung logopädische Therapie. 2 davon finanzierten ihre Logopädie privat, die restlichen Fälle übernahm die jeweilige Krankenkasse. 8 weitere Jugendliche verzichteten aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeit nach einem Erstkontakt auf eine logopädische Therapie. Falls weitere Logopädinnen und Logopäden im Zeitraum von 2007 bis heute Jugendliche mit nicht eigens medizinisch indizierten Sprach- und Sprechstörungen logopädisch betreuten, melden Sie dies bitte an Priska Huckele, e-mail p.huckele@val-ag.ch . Besten Dank.
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Tag der Logopädie
Der kommende Tag der Logopädie (6. März 2012) wird unter dem Schwerpunktthema „Redeflussstörungen“ stehen. Im Rahmen dieses Anlasses organisiert der DLV am 8. März 2012 im Sternensaal in Wohlen die Theateraufführung „Stottern und Poltern“ der Matterhorn Produktionen. Im Stück werden Sprachstörungen als musikalische Chance dargestellt: Ein Quartett aus zwei Musikern und zwei Schauspielern sucht stotternd nach dem Weg von der Sprache zum Klang und umgekehrt vom Laut zum Wort. Die anatomischen Eigenarten der verschiedenen Sprachstörungen dienen als musikalische Stilmittel, ein recherchiertes "Stotter-Geschichten-Kaleidoskop" als musikalisch-theatrales Rohmaterial. Ein thematisches Konzert auf der Suche nach der Schnittstelle von Wort und Klang. Der VAL unterstützt den DLV bei der Organisation und offeriert im Anschluss an das einstündige Theaterstück einen Apéro. Logopädinnen werden Interessierten für Fragen zu Redeflussstörungen und anderen Sprachbeeinträchtigungen zur Verfügung stehen.
Theater „Stottern und Poltern“ – Matterhorn Produktionen Donnerstag, 8. März 2012 19.30 Uhr Sternensaal, Kirchenrain 10, 5610 Wohlen
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